Die AG „Konsum und Sucht“ stellt sich vor!

Heute beginnt die nächste Arbeitsgruppe, die sich mit Drogenkonsum und Suchtverhalten beschäftigt, mit ihrer Social Media Woche.

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In der Arbeitsgruppe „Konsum und Sucht“ beschäftigen wir uns mit der deutschen und insbesondere bayerischen Drogenpolitik, der Abbildung des facettenreichen Themas „Sucht“ im Medizinstudium und mit der Aufklärung der Öffentlichkeit. Zudem engagieren wir uns auf lokaler Ebene für Suchterkrankte und solidarisieren uns auf Augenhöhe. Dabei möchten wir einiges verändern! Wir beschäftigen uns mit dem Freizeitkonsum von so genannten „Partydrogen“, bis hin zu dem Konsum von stark abhängig machenden Substanzen, der sich in allen gesellschaftlichen Schichten findet. Konkret kritisieren wir die aktuelle Politik, die Drogen und somit auch ihre Gebraucher*innen stigmatisiert. Sucht ist eine ernstzunehmende Krankheit, der durch Kriminalisierung nicht adäquat begegnet wird. Wir möchten deshalb in der Bevölkerung hierfür ein grundlegendes Bewusstsein schaffen, den richtigen Umgang mit Konsument*innen aufzeigen und für ihre Probleme und die entstehende gesamtgesellschaftliche Relevanz werben. Unser langfristiges Ziel ist die Etablierung von Konsumräumen in bayerischen Städten, wie es sie schon in mehreren anderen Bundesländern gibt. Um unsere Ziele umzusetzen, haben wir Kontakt zu vielen Münchner Instanzen in der Suchthilfe und Politik aufgenommen. Hier wirken wir bei Projekten mit, helfen bei Veranstaltungen und erweitern stets unsere Reichweite. Um auch an der Universität etwas zu verändern, stehen wir in Kontakt mit Ärzt*innen der Suchtmedizin und Verantwortlichen der Lehre. Es ist seit längerer Zeit zu beobachten, dass immer weniger Absolvent*innen ihre Arbeit in der Suchtmedizin aufnehmen. Gemeinsam wollen wir diesem Trend etwas entgegensetzen und der Suchtmedizin schon im Studium eine größere Beachtung schenken.

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In den kommenden Tagen folgen noch einige interessante Beiträge zur Arbeit dieser Gruppe, also schaut wieder vorbei!